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Der Teich von Holey
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Naturschutzgebiet Holey-Teich
Ein kleines Seebecken, wertvoller Lebensraum für seltene Tierarten
Es ist ein extrem kleines
Feuchtgebiet
von besonderem naturwissenschaftlichem Wert, denn hier gibt es im Vergleich zum restlichen Aostatal eine Anzahl besonders seltener und einzigartiger Pflanzen- und Tierarten. Die Gegend besteht aus einer kleinen, in 765 Metern Höhe liegenden Bodensenkung, zwischen den abgerundeten Erhebungen des rechten Hangs des Gressoney-Tals und an der Einmündung zur Talmulde von Pont-Saint-Martin. In der Mitte der Bodensenkung befindet sich ein kleines Seebecken, das mittlerweile fast vollkommen von hygrophilen Pflanzen bedeckt ist. Die für Feuchtgebiete typische Vegetation
besteht vorwiegend aus
Schilfrohr (Phragmites australis), breitblättriger Rohrkolben (Typha latifolia) und einigen Arten von Binsen (Juncus tenageja, Juncus conglomeratus). Das Naturschutzgebiet von Holay ist bislang das einzig bekannte Gebiet im Aostatal, in welchem zwei ganz besonders kostbare Pflanzen gedeihen: Der Sumpfquendel (Lythrum portula) und das “Rasenvergissmeinnicht” des Schilfgürtels (Myosotis laxa). Außerdem gibt es zahlreiche Arten von Amphibien und Kriechtieren. Unter den Kriechtieren kann man die Smaragdeidechse (Lacerta viridis), die Mauereidechse (Podarcis muralis) sowie die Ringelnatter
(Natrix natrix)
beobachten, während unter den Amphibien der Grünfrosch (Rana esculenta) und der Feuersalamander vertreten sind (Salamandra salamandra). Das Naturschutzgebiet (Gemeinde von Pont-Saint-Martin) wurde im Jahr 1993 gegründet und wird von der Dienststelle für Naturschutzgebiete des Referats für Landwirtschaft und natürliche Reichtümer geleitet. Es kann über die Regionalstraße nach Gressoney-Saint-Jean (Ortsteil von Ivery, Ortsteil von Holay) erreicht werden.




