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Les Iles
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Naturschutzgebiet Les Iles
In der Talsohle von Aosta, ein ökologischer Lebensraum von besonderem Interesse
Das Feuchtgebiet am rechten Ufer des Flusses Dora Baltea erstreckt
sich auf der Schwemmlandebene rund um 2 sehr gut in die Landschaft eingefĂĽgte Baggerseen. Er ist einer der letzten Orte, an denen
zahlreiche Zugvögel oder heimische und nistende Vogelarten
, die auf die Feuchtgebiete angewiesen sind, Zuflucht finden. Die geografische Lage des Gebiets (Kreuzungspunkt zwischen dem Haupttal der Dora Baltea und dem Tal des groĂźen Sankt Bernhard) wird den wichtigsten Flugwegen gegenĂĽber zu einem strategischen Rastplatz. Besonders im FrĂĽhling
wird das Feuchtgebiet besonders wichtig: Zu diesem Zeitpunkt kann
die gelegentliche Anwesenheit bestimmter Vogelarten (Purpurreiher, Sumpffalke, Rohrschwirl) verzeichnet werden. Auch wurde rein zufällig der nordamerikanische Drosseluferläufer gesichtet. Insgesamt konnten 43 nistende Vogelarten festgestellt werden, von denen 8 eng an die Feuchtgebiete gebunden sind. (Unter diesen: die Stockente, das Blässhuhn und der Teichrohrsänger). “Les Iles” ist eines der letzten Relikte der einstigen Talsohlen-Uferlandschaft;
die von Zeit zu Zeit überschwemmten Gebiete beherbergen den prioritären Lebensraum “Foresta alluvionale di Alnion glutinosae-incanae”; die Seeufer sind reich mit Sumpfpflanzen bewachsen, während im
Wasser selbst Pflanzen wie Dichtes Fischkraut, Berchtolds Zwerg-Laichkraut und Gewöhnlicher Haarblättriger Wasserhahnenfuß vertreten sind. Das Naturschutzgebiet (Gemeinden von Saint Marcel, Brissogne, Quart und Nus) wurde im Jahr 1995 gegründet und wird von der Dienststelle für Naturschutzgebiete des Referats für Landwirtschaft und natürliche Reichtümer geleitet. Es kann über die Staatsstraße SS26 (in Richtung Turin- Brücke nach Brissogne – Ortsteil Neyran und Prarayé) erreicht werden.




