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Côte de Gargantua
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Naturschutzgebiet Côte de Gargantua
Ein in die Sonne getauchter Lebensraum, der auf eigentümliche Art von den Gletschern gebildet wurde
Das Naturschutzgebiet
befindet sich südwestlich von Aosta auf der orographischen rechten Uferseite der Dora Baltea. Es liegt in einer Moränenanhäufung, die sich von Süden nach Nord-Osten erstreckt
und scharfe Spitzen sowie steile Hänge aufweist. Diese besondere Beschaffenheit hat seit jeher
die Neugier der Bevölkerung gereizt
und zu einer Legende geführt, die diesem Schutzgebiet zu seinem Namen verhalf: Man erzählt, die Côte sei angeblich der kleine Finger des rabelaisischen Riesen Gargantua, der unter einem Schutthaufen begraben sei. Die besondere Sonneneinstrahlung und die Dürre ermöglichen die Entwicklung einer xerothermophilen Vegetation, die besonders reich an
Steppenpflanzen oder an mediterranen Pflanzen ist. Einige dieser wild wachsenden typischen Sträucher der Dürregebiete sind: der gemeine Wacholder, die Bärentraube und der seltene und giftige Seidelbast. Unter den Graspflanzen gibt es einige besonders wertvolle Arten wie den Walliser Beifuß (Artemisia vallesiaca), die Goldhaaraster (Aster linosyris) und die Telephie (Telephium imperati),
aber auch Pflanzen, die vom Menschen eingeführt wurden wie der Mohn (Papaver rhoeas), der Ysop (Hyssopus officinalis) und die Kornblume (Centaurea cyanus). Das Naturschutzgebiet wimmelt von kleinen Nagetieren, Vögeln
Raubvögeln, Sperlingsvögeln und vor allem von
Kriechtieren und wirbellosen Tieren. Besonders zahlreich sind: Mauereidechsen, Smaragdeidechsen, Bachennattern sowie zahlreiche Arten von Schmetterlingen und Käfern. Das Naturschutzgebiet (Gemeinde von Gressan) wurde im Jahr 1993 gegründet und wird von der Dienststelle für Naturschutzgebiete des Referats für Landwirtschaft und natürliche Reichtümer geleitet. Es kann über die Straße nach Pila (Ortsteile von Clapey und Piscine) erreicht werden.




