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Bergwerke

Die antiken Bergwerke
Das Aostatal ist reich an Bergwerken, die schon in der Antike ausgenutzt wurden und heute stillgelegt oder verlassen sind. Im 17. und 18. Jahrhundert wurden die Eisen- und Kupferminen ausgebaut, um der immer steigenden Nachfrage des savoyischen Arsenals nachzukommen. Die antiken Bergwerke befinden sich hĂ€ufig an ausgesprochen ausblickreichen Orten und beherbergen teilweise Überreste der Infrastrukturen, die von den BergbauaktivitĂ€ten genutzt wurden: es handelt sich hierbei um Ziele, die das Interesse fĂŒr die IndustriearchĂ€ologie mit der Möglichkeit verbinden, unvergessliche AusflĂŒge zu unternehmen. Die Bergwerke von Cogne stellen ein hoch interessantes
Zeugnis der IndustriearchĂ€ologie dar: noch deutlich erkennbar sind die Reste der Schwebebahn fĂŒr den Materialtransport, die Seilbahn fĂŒr die Personenbeförderung, die von Cogne nach Colonna fĂŒhrt, sowie zahlreiche GebĂ€ude. Weiterhin in Cogne entdeckt man die sehr antike Silbermine von Valeille, die Kupfermine von Ecloseur und die Magnetitmine von Larsinaz. Auch das Bergwerkgebiet von Saint-Marcel ist von ausgesprochen historischer und wissenschaftlicher Bedeutung; noch heute bewahrt es Spuren der AktivitĂ€ten, die auf die römische und mittelalterliche Zeit sowie auf das 18. Jahrhundert zurĂŒckgehen. Eine vorgegebene Strecke fĂŒhrt von dem Picknickbereich von Druges
(1594) in nur 2 Fußstunden zum Minenpark von Chuc und Servette, deren Vorkommen sich unter anderem aus Pyrit und Chalkopyrit zusammensetzten. Die Route ermöglicht, den Ort und die Infrastrukturen der Bergwerke in ihrem ursprĂŒnglichen geologischen Umfeld zu besichtigen sowie die von der Verarbeitung herrĂŒhrenden Überreste, die sich durch eindrucksvolle grĂŒn-blaue (Malachit) oder gelb-orange (Eisenhydroxid) Verkrustungen kennzeichnen.