Museo del Tesoro della Cattedrale (Domschatzmuseum)
Der unschĂ€tzbare Wert des Domschatzmuseums wird von den Mauern der Kathedrale geschĂŒtzt.
Im historischen Kern der Stadt
sind
die zwei GlockentĂŒrme der uralten Kathedrale von Aosta unverfehlbar. ArchĂ€ologische Ausgrabungen erlauben eine Rekonstruktion der verschiedenen Bauphasen der Kirche, von denen einige auf die erste HĂ€lfte des 4. Jahrhunderts zurĂŒckgehen. Die Krypta der Kirche stammt aus dem 11. Jahrhundert; daran grenzt ein Kreuzgang aus dem 14. Jahrhundert. Das im Gang der Kathedrale untergebrachte Museum ist besonders fĂŒr die Vielzahl und den Reichtum
der ausgestellten Objekte bekannt. Dazu zĂ€hlen ein spĂ€tromanisches Diptychon von Anicio Probo, das den Kaiser Onorio abbildet, die Ăberreste der monumentalen GrabmĂ€ler aus dem 14. Jahrhundert von
Stefano Mossettaz
, die
Oger Moriset,
Francesco di Challant und Tommaso II di Savoia abbilden sowie SchmuckstĂŒcke aus dem Barock.
Besonders kostbar sind auch die internationalen SchmuckstĂŒcke aus der Gotik von Jean de Malines, von denen der Reliquienschrank von San Grato das absolute Meisterwerk ist. Ferner ist ein Kreuz aus Steinkristall aus dem 13. Jahrhundert von Interesse,
das aus
RhĂȘmes stammt, eine ReliquienbĂŒste von San Giovanni Battista, fein verarbeitete ProzessionsstĂ€be und die MessbĂŒcher verschiedener Bischöfe. Vorhanden sind auch eine Vielzahl von Heiligenskulpturen, sehr antike Kruzifixe und verschiedene MessegewĂ€nder. Das wichtigste AusstellungsstĂŒck des Museums ist eine ovale Kamee aus dem ersten Jahrhundert nach Christus.




