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Forensischer Kryptoportikus

Ein außergewöhnliches Monument ... unter den FĂŒĂŸen der Besucher

Wann das Monument besichtigt werden kann: Siehe "weitere Informationen" am Seitenende.

Was man unbedingt gemacht haben sollte: Eine Wanderung zwischen den Pfeilern, durch die antiken Galerien

Wo befindet sich das Monument: Piazza Giovanni XXIII (Platz an der Kathedrale)

Deshalb ist es einen Besuch wert: Es ist eine imposante Architektur, die sich unter der Erde versteckt

Vom Park an der Piazza Giovanni XXIII aus, betritt man das forensische Kryptoportikus, ein monumentales Bauwerk, das einen sakralen Bereich begrenzte, der religiösen Riten vorbehalten war. Das halb unterirdische Bauwerk ist in seinem Inneren fein verputzt und wird durch kleine Luken beleuchtet. Das Monument erstreckt sich in der Form eines Hufeisens und besteht aus einem doppelten Korridor, dessen Gewölbe teilweise durch Pfeiler gestĂŒtzt werden. Der spezifische Zweck des Bauwerks (aus dem Augusteischen Zeitalter
) ist sehr umstritten; in erster Linie diente es wohl dazu, mit der Konstruktion eines Bauwerks die Nutzung das GelĂ€ndes zu begrenzen und zu regulieren, denn an dieser Stelle bestand ein Ungleichgewicht in der Aufteilung in sakralen und angrenzenden forensischen Bereich. ZusĂ€tzlich zu seiner stĂŒtzenden Funktion wird vermutet, dass der unterirdische Teil auch als Waffenlager diente, wohingegen der darĂŒber liegende SĂ€ulengang aus Marmor (heute zerstört - es fehlen archĂ€ologische Beweise) als
Rahmen fĂŒr die Tempel des sakralen Bereichs diente. Wie einige Karten aus dem Mittelalter zu beweisen scheinen, wurde der Kryptoportikus auch in den spĂ€teren Jahrhunderten noch genutzt.