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Grabstätten außerhalb der Porta Decumana

Ein Spaziergang auf dem durch die Ausgrabungen enthüllten historischen Horizont

Wann das Monument geöffnet ist: 1. Mittwoch im Monat von 14.00 bis 18.00 Uhr

Was man unbedingt gesehen haben sollte: Die Überreste der frühchristlichen Kirche

Wo sich das Museum befindet: Im Zentrum von Aosta

Deshalb ist es einen Besuch wert: Es ist ein Museumsbereich, der bislang noch unbekannt ist

Es handelt sich um eine wichtige Grabstätte aus römischem Zeitalter, die ca. 200 Meter von der Porta Decumana entfernt entdeckt wurde; ein Fund, der den vielen anderen Grabstätten in der Nähe der Porta Praetoria und der Porta Principalis Sinistra gleicht, allesamt Eingänge in die Stadt Augusta Praetoria (Aosta). Der Friedhof wurde lange, in römischer und vorchristlicher Zeit genutzt: Das Nebeneinander von heidnischen und christlichen Gräbern war keine Besonderheit, so wie auch die mit dem Totenkult verbundenen Riten sich sehr ähnlich waren.
Auf dem Gelände des Friedhofs befinden sich drei Mausoleen mit rechteckigem Saal (bekannt unter dem Namen Cellae Memoriae) und eine vorchristliche Basilika, deren Entstehung auf das ausgehende 4. und 5. Jahrhundert geschätzt wird. Letztere hat eine große Ähnlichkeit zu anderen christlichen Gebäuden, die auf römischen Friedhöfen und außerhalb der Stadtmauer entstanden, wie die Chiesa di San Lorenzo und die Chiesa di Santo Stefano. Diese Grabstätten wurden lange, bis ungefähr zum Ende des ersten Jahrtausends genutzt. Danach erfolgte der langsame Rückgang der Nutzung.

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