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Tipps für den Wanderer
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Tipps für den Wanderer

Das Gebirge ist kein Tummelplatz für Möchtegernsportler, sondern ist mit gebührendem Respekt zu begegnen. Nur so lässt sich das zerbrechliche Gleichgewicht der Natur und uns vor den im Gebirge lauernden Gefahren schützen. Dem Gebirge sollte man sich mit Demut und zu Fuß nähern, nur so lassen sich seine Geheimnisse und Schönheiten entdecken. Und nun einige Regeln, um die Bergwanderung in vollen Zügen genießen zu können!
Vor
dem Aufbruch
- Bevor man eine Wanderung unternimmt sollte man die Wettervorhersage (www.regione.vda.it) zu Rate ziehen und den Zustand und die Begehbarkeit der gewählten Strecke prüfen (besuchen Sie die Website www.regione.vda.it/altevie). Berücksichtigen Sie, dass auch während des Sommers in Höhenlagen Schnee liegen kann, der die Durchquerung erschwert. Es wird empfohlen, die Höhenwege in den Monaten Juli, August und September zu begehen.
- Wählen Sie die Strecke Ihrer Fähigkeiten und Ihrer Ausdauer entsprechend.
- Besorgen Sie sich eine Wanderkarte und versichern Sie sich, dass Sie sie lesen können, denn sie ist auf Ihrer Wanderung ein grundlegendes Hilfsmittel.
- Bevorzugen Sie Hartschalenrucksäcke mit Taillengurt, die das Gewicht besser auf dem Rücken verteilen.
- Packen Sie den Rucksack zweckmäßig, vermeiden Sie Überflüssiges und führen Sie Unterwäsche für eventuelle Zwangsaufenthalte mit sowie wasserundurchlässige Jacke und Hosen, Sonnenbrille und -creme; Pullover, Handschuhe, Mütze, ein Erste-Hilfe-Set, ausreichend Speisen und Getränke für die zurückzulegende Strecke; bevorzugen Sie energiereiche, bekömmliche und leicht zu transportierende Nahrung.
- Tragen Sie Bergschuhe (eventuell wasserundurchlässig und atmungsaktiv) mit Vibram-Sohle und Trekking- Kniestrümpfe mit entsprechender Polsterung.
- Verwenden Sie eine Feld- oder Thermosflasche, um Flüssigkeiten zu transportieren: diese sind umweltfreundlicher als Plastikflaschen und halten die Getränke auf der richtigen Temperatur.
- Informieren Sie immer jemanden über die Strecke, die Sie zurücklegen wollen; vor allem wenn Sie alleine unterwegs sein werden. Hinterlassen Sie einen Eintrag in den Büchern der Berghütten und Biwaks.
- Reservieren Sie rechtzeitig die Raststationen und sagen Sie rechtzeitig ab, falls Sie nicht kommen, da im Sommer großer Andrang herrscht.
- Falls Sie es wünschen, können Sie sich an entsprechende Vereine oder Verbände wenden, damit ein Führer Sie auf den beschriebenen Strecken begleitet.
Während der Wanderung
- Brechen Sie immer früh auf. Häufig herrschen in den Bergen in den frühen Morgenstunden die besten Bedingungen;
- Verlassen Sie keinesfalls die Pfade;
- Trinken Sie kein Bachwasser, es könnte nicht trinkbar sein;
- Nehmen Sie Rücksicht auf Wildtiere, erschrecken Sie diese nicht und geben Sie ihnen keine Plätzchen, Brot oder Cracker: diese passen nicht in ihre Ernährung.
- Vermeiden Sie das Pflücken von Pflanzen sowie das Aufsammeln von Mineralien, Fossilien, Pilzen und kleiner Fauna (Reptilien, Amphibien usw.) die durch entsprechende Naturschutzgesetze geschützt sind.
- Lassen Sie keinerlei Abfall in der Umgebung zurück (auch nicht unter den Steinen).
- Lassen Sie, wenn Sie rasten, nie den Rucksack offen auf dem Boden stehen: kleine Tiere könnten sich, vom Geruch der Speisen angezogen oder auf der Suche nach einem möglichen Unterschlupf, hineinbegeben (Nattern, Vipern, Amphibien usw.). Achten Sie auf steinigem Gelände darauf, wo Sie ihre Hände hintun: giftige Tiere wie Vipern können sich dort verstecken.
- Schlagen Sie ihre Zelte für das Nachtlager nicht unter 2.500 m auf. Das Regionalgesetz sieht Geldstrafen für diejenigen vor, die sich nicht an das Verbot halten. Wenden Sie sich besser an die Berghütten in der Umgebung.
- Tragen Sie Bekleidung „in Schichten”, um ihren Körper, je nach Temperatur, mehr oder weniger zu bedecken.
- Damit die Wanderung sicherer und weniger anstrengend wird, können Sie Trekkingstöcke verwenden.
Bei Notfällen
- Handeln Sie bei Notfällen nicht voreilig und unternehmen Sie keine riskanten Handlungen, welche die Situation noch verschlimmern können. Begeben Sie sich in Sicherheit, schützen Sie sich vor Kälte und finden Sie einen Unterschlupf. Wenn Sie sich dazu entschließen den Rettungsdienst zu alarmieren, bereiten Sie sich auf folgende Fragen vor: wer Sie sind und ihre Handynummer; wo Sie sich befinden; was passiert ist; Wetterbedingungen; Hindernisse bei einem eventuellen Hubschraubereinsatz.
- In Wenn die Rettung per Hubschrauber erfolgt, kauern Sie sich, wenn Sie dazu in der Lage sind, bei der Ankunft nieder und bewegen Sie sich nicht, bis die Helfer ausgestiegen sind. Vergewissern Sie sich, dass in der Nähe keine Gegenstände liegen, die vom Luftstrom des Propellers aufgewirbelt werden könnten. Sollten sie nicht in der Lage sein, den Rettungsdienst zu alarmieren: Versuchen Sie eine Hilfsstelle zu erreichen; bringen Sie sich in Sicherheit und suchen Sie Unterschlupf, geben Sie optische und/oder akustische Signale. Wenn die Rettung aus der Luft kommt, geben Sie dem Hubschrauber Signale.
Signale für den Hubschrauber
Ja, Hilfe notwendig
Nein, keine Hilfe notwendig
Signale für den Hubschrauber
- Ruf ein Signal alle 10 Sekunden pro Minute
- Antwort ein Signal alle 20 Sekunden pro Minute
Die Signale werden in Abständen von einer Minute wiederholt
Verwenden sie farbiges material, um aufzufallen




